News


Studie bescheinigt zu wenig Ausbildungsmöglichkeiten für FachärztInnen und bundesweit zu wenige therapeutische Einrichtungen

Wien (OTS) - Seitdem die Kinder- und Jugendpsychiatrie 2007 ein medizinisches Sonderfach wurde, haben sich die Ausbildungssituation von ÄrztInnen und die Versorgung der PatientInnen in Österreich verbessert. Allerdings gibt es noch immer große Unterschiede zwischen den Bundesländern und insgesamt großen Reformbedarf. Das zeigt eine Studie der beiden Kinder- und Jugendpsychiater Rainer Fliedl und Andreas Karwautz von der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (ÖGKJP), die an der Universitätsklink für Kinder- und Jugendpsychiatrie der MedUni Wien situiert ist. Neben einer Korrektur der sogenannten „Mangelfachregelung“ seien eine bessere Finanzierungsstruktur sowie die Schaffung zusätzlicher therapeutischer Einrichtungen dringend erforderlich. Die Studie wurde im Journal „Neuropsychiatrie“ publiziert.

Seit 2007 ist das Fach der „Kinder- und Jugendpsychiatrie“ in Österreich ein Sonderfach im Rahmen der medizinischen Ausbildung. Die Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (ÖGKJP) erhebt regelmäßig die bundesweiten Versorgungsdaten, um den Fortschritt in der Verbesserung der fachärztlichen Versorgungslage zu evaluieren. Für die aktuelle Studie der Kinder- und Jugendpsychiater Rainer Fliedl und Andreas Karwautz von der an der Universitätsklink für Kinder- und Jugendpsychiatrie der MedUni Wien beheimateten ÖGKJP wurden Daten von 2012 bis 2019 analysiert.

Aufbauend auf der „Mental Health in Austrian Teenagers (MHAT)-Studie“ (Andreas Karwautz und Gudrun Wagner 2017) wurde erhoben, dass fast jede(r) vierte Jugendliche in Österreich an einer psychischen Störung leidet. Gemäß den Daten der Statistik Austria von 2014 betrifft das 170.800 Jugendliche, von denen 106.800 akut behandlungsbedürftig sind. Die therapeutische Versorgungssituation ...
Quelle: OTS0033, 19. Jan. 2021, 09:14

"Das Wohlbefinden junger Menschen ist der Offenen Kinder- und Jugendarbeit seit vielen Jahren ein wichtiges Anliegen. Aus diesem Grund wird das Schwerpunktthema „Gesundheit“ die Arbeit der Offenen Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Wien 2021/22 prägen. In der täglichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen werden unter dem Titel „Gesundheitskompetenz.JA“ verstärkt Aktivitäten gesetzt [...]"

Die gesamte Pressemeldung finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: Rathauskorrespondenz vom 25.01.2021 wien.at stadt@wien.gv.at

Strenge Sicherheits- und Hygienemaßnahmen sind für Kinder leichter zu verkraften, als die andauernde Isolation, sagt Barbara Haid vom ÖBVP

Wien (OTS) - „Die derzeitige Unklarheit zur Öffnung der Schulen ist für Kinder, Jugendliche, Lehrpersonen und Eltern enorm belastend. Die allgemeine Verunsicherung und Erschöpfung wird dadurch weiter verstärkt“, fasst Barbara Haid, Mitglied im Präsidium des Österreichischen Bundesverbandes für Psychotherapie (ÖBVP) zusammen. „Der Lebensraum Schule ist seit einem dreiviertel Jahr nicht mehr der Ort für Sicherheit und Stabilität. Das liegt aber nicht an der Schule – es ist Teil der Kollateralschäden der Covid-19 Pandemie“.

Haid, Psychotherapeutin mit Schwerpunkt in der Säuglings-, Kinder-, und Jugendlichenpsychotherapie, warnt vor den gesundheitlichen Folgen für die junge Generation. Kinder und Jugendliche bräuchten den Kontakt zu anderen – zu Gleichaltrigen –, um im wahrsten Sinne des Wortes sozial wachsen zu können. Die physische Gegenwart und das physische Gegenüber seien für eine gesunde Entwicklung essentiell. Haid: „Beim Zusammensein im Klassenverband lernen Kinder soziale Spielregeln, Rangdynamiken und die sozialen Interaktionen, die wesentlich zur Persönlichkeitsentwicklung beitragen. Der Zeitraum in dem Jugendliche am Ende der Pubertät all dies erleben können, ist sehr kurz. Da kann es enorm viel ausmachen, wenn nahezu ein ganzes Jahr verloren geht.“

„Müssen auf die junge Generation achten“

Die Expertin appelliert daher, die Betroffenen in die Entscheidungsfindung für das Öffnen der Schulen miteinzubeziehen. „Es ist wichtig mit ihnen zu sprechen – und nicht mehr länger nur über sie. Unsere junge Generation hat die bisherigen Maßnahmen, die zweifelsohne notwendig waren, unglaublich vernünftig und reif mitgetragen. Kinder und Jugendliche waren und sind bereit auf Treffen in größeren Gruppen, Umarmungen und Schulterklopfen zu verzichten. Jetzt ist es aber dringend notwendig, auf sie zu achten und alles daran zu setzen, die Schulen und Bildungseinrichtungen so rasch wie möglich zu öffnen. ...
Quelle: OTS0046, 14. Jan. 2021, 09:50

"Stadt Wien und AMS Wien finalisieren Umsetzung der Wiener Jugendunterstützung - Österreichweit einmaliges Projekt zu Arbeitsmarktintegration von 15- bis 25-Jährigen [...]"

Die gesamte Pressemeldung finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: wien.at Rathauskorrespondenz, Magistrat der Stadt Wien, MA53 - Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien 18. Jänner 2021

Im Rahmen unserer Weihnachtsaktion haben wir eine Spende in Höhe von EUR 4.000,- an die Einrichtung "Der Rote Anker" des CS Hospiz Rennweg überwiesen.
"Der Rote Anker" bietet Kindern, Jugendlichen und deren Familien, die mit dem Tod eines geliebten Menschen konfrontiert sind, professionelle psychotherapeutische Beratung und Begleitung.

Herzlichen Dank an unsere KundInnen, die das ermöglicht haben!

Ihr bestNET.Team

"[...] In der neu geschaffenen Infusionsambulanz werden PatientInnen aus dem AKH Wien und der Klinik Hietzing übernommen. Durch den zukünftig geplanten Nachmittagsbetrieb in der neuen Infusionsambulanz wird zudem stärker Rücksicht auf Berufstätige bzw. Personen mit Betreuungsverpflichtung genommen, was derzeit aufgrund der eingeschränkten Ambulanzzeiten im Spitalssetting kaum möglich ist.

Ab März 2021 soll es in Wien die Möglichkeit geben, Kinder und Jugendliche mit psychischen Krankheiten zu Hause bzw. in ihrem Lebensumfeld zu behandeln. Im Rahmen eines Pilotprojektes sollen zwei multiprofessionelle Home-Treatment Teams für eine längere Behandlungsepisode von etwa drei bis sechs Monaten in jeweils einer Familie tätig werden, wobei sich die im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie zum Standard gehörende Multidisziplinarität des Teams – Pflege, Sozialpädagogik, Psychologie, Medizin und bei Bedarf ErgotherapeutInnen, PhysiotherapeutInnen, usw. – die dargebotene Therapievielfalt wiederfindet. [...]"

Die gesamte Pressemeldung finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: Rathauskorrespondenz vom 18.12.2020

"Krisenhotlines sind während der Feiertage verfügbar

(LK) Ruhige Tage harmonisch mit der Familie und den Liebsten verbringen: Die gesellschaftlichen Erwartungen an das Weihnachtsfest vermitteln gerne ein verzerrtes Bild der Realität und begünstigen emotionale Krisen. [...]"

Die gesamte Pressemeldung finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz, 18. Dezember 2020

"[...] Die Jugendzentren Lehen, Taxham, KOMM und Forelle kommunizieren via WhatsApp-Gruppen, Insta-Posts, in eigenen Chatrooms und bieten zudem verschiedene Online-Spiele, Rätsel, Fitnessübungen und auch Lernunterstützung auf ihren Homepages. [...]"

Die gesamte Pressemeldung finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz, 16. Dezember 2020

"[...] Bregenz (VLK) – Durch die Corona-Pandemie begründete Sorgen und Nöte, dazu räumliche Enge durch Homeschooling und Homeoffice – all das kann auf Dauer zur Belastung in der Familie werden. Dadurch nehmen Streitigkeiten zu und häufiger kommt es auch zu Gewalt. Das Land Vorarlberg nimmt dies zum Anlass, die vor zwei Jahren entwickelte Kampagne zum Gewaltverbot in der Erziehung nochmals aufzugreifen. [...]"

Die gesamte Pressemeldung finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: Vorarlberger Landeskorrespondenz 10.12.2020 14:15 Uhr

"[...] Bregenz (VLK) – Vorarlberg verfügt über ein dichtes Netz an psychosozialen Diensten und kann auch während der Corona-Pandemie auf ein intaktes System zurückgreifen. Dazu zählen insgesamt 14 Einrichtungen mit zahlreichen Standorten im ganzen Land. [...]"

Die gesamte Pressemeldung finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: Vorarlberger Landeskorrespondenz 10.12.2020 14:15 Uhr

Ältere Beiträge

Sie sind hier: News

Weitere bestNET.Portale

powered by T3consult
Datenschutz-Erklärung