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Als Droge werden im deutschen Sprachgebrauch stark wirksame psychotrope Substanzen und Zubereitungen aus solchen bezeichnet. Allgemein weisen Drogen eine bewusstseins- und wahrnehmungsverändernde Wirkung auf. Traditionell als Genussmittel verwendete oder als Medikament eingestufte Drogen werden in der öffentlichen Wahrnehmung oft nicht als solche betrachtet, obwohl in geeigneter Dosierung und Einnahmeform ebenfalls Rausch- oder erheblich veränderte Bewusstseinszustände auftreten können.
Die Begriffsverwendung unterscheidet sich daher deutlich von der Bedeutung im angelsächsischen Raum, wo mit drugs allgemein Arzneistoffe bezeichnet werden, mit recreational drugs dagegen psychoaktive Substanzen, welche nicht zu medizinischen Zwecken eingenommen werden. Auch im deutschen Sprachraum war früher die neutrale Bedeutung als Arzneidroge gängig.
Seit Jahrzehnten wird zwischen verschiedensten Interessengruppen debattiert, in welchem Ausmaß Drogenkonsum gesellschaftlich und volkswirtschaftlich angemessen und tolerierbar ist. Auf der Grundlage internationaler Abkommen sind psychotrope Substanzen zwar weitestgehend vom Gesetzgeber reglementiert und deren offizieller Handel eingeschränkt, faktisch ist jedoch aufgrund der hohen Nachfrage insbesondere nach streng reglementierten Drogen eine weltweite Schattenwirtschaft entstanden.
Einige Drogen werden in Teilen der Welt traditionell als Genussmittel genutzt. Hierzu zählen unter anderem Koffein (Kaffee, Tee), Alkohol (Bier, Wein, Schnaps), Nikotin (Tabak), Cannabis (Marihuana, Haschisch), Betel sowie Kath.

Wortherkunft


Der Begriff Droge leitet sich etymologisch von niederländisch droog ab, was wiederum als drogue ins Französische übernommen wurde und von dort als Lehnwort ins Deutsche gelangte. Das Wort bedeutete ursprünglich trocken; die Bedeutung wandelte sich jedoch zu getrocknete Ware, da sie irrtümlich als eine Warenbezeichnung verstanden wurde.1 Mit droog wurden somit zu Zeiten der niederländischen Kolonialherrschaft generell getrocknete Pflanzenprodukte, wie etwa Tee und Gewürze bezeichnet.2

Geschichte des Drogenkonsums


Der Gebrauch psychoaktiver Substanzen lässt sich bereits für die Jungsteinzeit nachweisen. Schon vor 8000 Jahren wurde Weinbau im westlichen Zentralasien betrieben, und spätestens 3000 v. Chr. wurde im alten Ägypten und in Mesopotamien Bier gebraut.34 Die Verwendung von Hanf als Faserpflanze ist für das 3. Jahrtausend v. Chr. belegt; von den Assyrern wurde Cannabis bereits in vorchristlicher Zeit als Räucherwerk verwendet und die berauschende Wirkung wird auch in den indischen Veden erwähnt.56 Im 4. Jahrtausend v. Chr. begann in Vorderasien die Kultivierung des Schlafmohns, von wo aus er sich im Mittelmeerraum sowie in Asien bis hin nach China verbreitete. Die Verwendung als schmerzstillendes und schlafförderndes Mittel ist für 1300 v. Chr. nachgewiesen.789
Auf der Grundlage linguistischer Analysen existieren Hinweise darauf, dass die Wirkung des Fliegenpilzes in Sibirien bereits vor mehr als 5000 Jahren bekannt war; auf 1000-2000 v. Chr. datierte Felszeichnungen zeigen Figuren mit pilzartigen Köpfen.1011 Hinweise auf den Gebrauch von psilocybinhaltigen Pilzen datieren auf ca. 5000 v. Chr. In der Tassiliebene in Algerien wurden Felszeichnungen entdeckt, die pilzförmige Gottheiten zeigen. In Zentral- und Südamerika finden sich sogenannte Pilzsteine, die auf 1000-500 v. Chr. datiert werden.12
Um 300 v. Chr. beschrieb Theophrastos von Eresos die psychoaktiven Eigenschaften des Stechapfels, ungefähr für dieselbe Zeit ist der Tabakgebrauch auf dem amerikanischen Kontinent belegt.131415

Drogenkonsum im gesellschaftlichen Kontext


Rituelle und religiöse Nutzung


Eine Reihe von natürlich vorkommenden Drogen, die sogenannten Entheogene, werden traditionell in einem kultischen oder schamanischen Kontext genutzt, so etwa der Fliegenpilz in Sibirien, psilocybinhaltige Pilze von Ureinwohnern Südwestmexikos und Ayahuasca von den Amazonasindianern.16171819 Es existieren einige offiziell anerkannte Gemeinschaften, in denen der geregelte Gebrauch halluzinogener Substanzen eine zentrale Rolle einnimmt, etwa die Santo-Daime-Kirche und die Native American Church. Im Hinduismus ist der entheogene Gebrauch von Cannabis allgemein üblich; psychoaktive Hanfzubereitungen werden unter anderem auf religiösen Festen zu Ehren des Gottes Shiva konsumiert, welcher der Menschheit die Hanfpflanze überbracht haben soll.202122

Nutzung zu Genuss- und Rauschzwecken


Legale und illegale Drogen werden in weiten Teilen der Bevölkerung zu nichtkultischen und nichtmedizinischen Zwecken genutzt. Hierbei wird meist eine Intensivierung oder Veränderung des Erlebens, teilweise auch ein Rauschzustand angestrebt. Viele Kulturen pflegen traditionell einen geregelten kulturellen Gebrauch bestimmter Drogen, in westlichen Ländern etwa das Trinken von Alkohol. Die Einbindung der Droge in die Gesellschaft senkt bedeutend das Risiko von Abhängigkeit, welche sich bei entsprechender persönlicher Veranlagung und Lebenssituation sonst unbemerkt von der Umgebung ausbilden könnte. In Deutschland gibt es dennoch etwa 1,5 bis 2,5 Millionen Alkoholkranke.23
Die größte Wahrscheinlichkeit eines ersten Kontakts mit Drogen besteht im Jugendalter, wobei Alkohol und Cannabis mit Abstand am verbreitetsten sind. Nur ein sehr geringer Teil von Erstkonsumenten geht dabei zu einem regelmäßigen Konsum über.24 Rund ein Viertel der erwachsenen Deutschen25 und ebenso der Europäer allgemein26 haben in ihrem Leben schon mindestens eine illegale Droge konsumiert, wobei ebenfalls einmaliger oder vereinzelter Konsum die Regel ist.

Medizinische Nutzung


Viele psychotrope Drogen sind verkehrsfähige Medikamente, etwa Benzodiazepine, Antidepressiva und einige Opioide. Werden diese nicht wie vorgesehen eingesetzt, z. B. chronisch überdosiert, oder ohne Indikation eingenommen, spricht man von einem schädlichen Gebrauch (umgangssprachlich: Medikamentenmissbrauch). Drogenkonsum erfolgt oft auch als ein Versuch der Selbstmedikation, besonders bei einer bestehenden oder entstehenden psychischen Erkrankung.2728
Einige illegale Drogen verfügen über ein bedeutendes medizinisches Wirkungsspektrum, etwa bei der Behandlung von Cluster-Kopfschmerzen.2930 Derzeit werden auch Einsatzmöglichkeiten von LSD, Psilocybin und MDMA in der Psychotherapie erforscht.31 Cannabis ist mittlerweile in Einzelfällen zur Schmerztherapie zugelassen und besitzt möglicherweise Potenzial bei der Behandlung zentraler Bewegungsstörungen.32 Hingegen sind Versuche, Ayahuasca in einem therapeutisch-rituellen Rahmen in Europa zu etablieren, gescheitert, da die weitgehende Ablehnung von Spiritualität innerhalb der westlichen Kultur eher einen rein genussmäßigen, konsumierenden Gebrauch von Substanzen befördert. Teilnehmer von Ayahuasca-Zeremonien fühlten sich daher fast immer überfordert.3334

Weitere gesellschaftliche Funktionen


Der Kulturhistoriker Mike Jay nennt in seinem Buch High Society35 diverse Funktionen von Drogen in heutigen und historischen Gesellschaften. So war es bei den Inkas ausschließlich Aristokraten gestattet, Kokablätter zu kauen, wodurch sie sich von der Allgemeinbevölkerung abhoben. In vielen Gesellschaften stellen oder stellten bestimmte Drogen als teures Luxusprodukt ein Statussymbol dar; in diesem Fall wohnt dem Konsum oft eine demonstrative Komponente inne (Geltungskonsum). Folglich werden statusbehaftete Drogen nicht nur im unmittelbaren privaten Umfeld, sondern auch in der Öffentlichkeit an Lokalitäten wie Clubs und Restaurants sowie während gesellschaftlicher Feierlichkeiten konsumiert. Ist der Drogenkonsum darüber hinaus ritualisiert, kann dadurch die Gemeinschaft, welche den Konsum durchführt, gestärkt werden.

Klassifizierung


Da psychoaktive Substanzen komplexe, völlig verschiedenartige Wirkmechanismen und Effekte aufweisen, sind mehrere Formen der Klassifizierung möglich, wobei jede Klassifizierung nur bestimmte Aspekte einer Substanz betrachten kann. Zur Abschätzung der generellen Wirkung sowie möglicher Risiken einer Substanz ist es daher meist nötig, ihre Einordnung innerhalb mehrerer Klassifizierungen zu betrachten. Im Folgenden werden jeweils besonders verbreitete oder bekannte Substanzen beispielhaft aufgelistet. Ausführlichere Informationen finden sich in den entsprechenden Unterartikeln.

Klassifizierung nach Stoffklasse


Aufgrund der chemischen Struktur lassen sich Drogen verschiedenen Stoffklassen zuordnen. Viele Drogen können den Alkaloiden (stickstoffhaltigen organischen Verbindungen) oder den Terpenoiden (sauerstoffhaltigen Ableitungen des Isoprens) zugerechnet werden. Innerhalb einer Stoffklasse weisen psychoaktive Substanzen oft einen gemeinsamen Aspekt der Wirkung auf; so sind etwa alle Amphetamine unter anderem stimulierend und die meisten Tryptamine halluzinogen.

Stoffklasse Struktur Beispiele
Benzodiazepine Diazepam, Lorazepam, Bromazepam
Opioide * natürliche (Opiate): Morphin, Codein, Thebain
* synthetische: Diacetylmorphin (Heroin), Methadon, Tilidin, Tramadol, Fentanyl
Phenylethylamine * natürlichen Ursprungs: Mescalin, Ephedrin
* synthetisch: 2C-E, 25C-NBOMe, 25I-NBOH
Katecholamine (Unterklasse der Phenylethylamine) Adrenalin, Dopamin, Noradrenalin (alle körpereigen)
Amphetamine (Unterklasse der Phenylethylamine) Speed, MDMA, 4-FA, Methylamphetamin, DOM
Cathinone (Unterklasse der Amphetamine) Cathinon, MDMC, 4-Methylethcathinon, Mephedron, Methcathinon
Tropan-Alkaloide Kokain, Scopolamin, Hyoscyamin
Tryptamine und Indolalkaloide * Tryptamine: Psilocybin, DMT, 5-MeO-DALT, das körpereigene Serotonin
* Indolalkaloide: Mitragynin, Ibogain
Harman-Alkaloide (Unterklasse der Indolalkaloide) Harmin, Harmalin, Tetrahydroharmin, Harmalol
Ergoline und Mutterkornalkaloide (Unterklasse der Indolalkaloide) * Ergoline: LSD, AL-LAD, ETH-LAD
* Mutterkornalkaloide: LSH, LSA
Xanthine Koffein, Theobromin, Theophyllin
Cannabinoide (Terpenoide) Δ9-THC, Cannabidiol
Salvinorine (Terpenoide) Salvinorin A
Sonstige Muscimol, Nikotin, Arecolin


Klassifizierung nach Wirkung


Drogen lassen sich anhand ihrer pharmakologischen Zuordnung nach psychischer Wirkungsweise einteilen, wobei einige Drogen mehreren Gruppen angehören. Diese Klassifizierung ist die allgemeinste und unter Drogennutzern am häufigsten verwendete; zur genaueren Abschätzung der zu erwartenden Wirkung kann die Stoffklasse hinzugezogen werden.

Gruppe Hauptwirkung Beispiele
Dissoziativa Abkopplung mentaler Prozesse (z. B. Körperwahrnehmung) vom Bewusstsein durch Dissoziation Ketamin, DXM, Lachgas
Delirantia dissoziativ; Desorientierung, teilweise auch Halluzinationen DHM, Muscimol, Alkohol, Scopolamin, Hyoscyamin
Narkotika dissoziativ; in hohen Dosen vollständige Anästhesie, z. T. auch psychedelische Wirkung Ketamin, Barbiturate
Sedativa und Hypnotika zentral dämpfend, wobei die Unterscheidung zwischen beiden Gruppen rein quantitativer Natur ist Benzodiazepine, Neuroleptika, Mitragynin (Kratom), (niedrig dosiertes) Cannabis; Alkohol, DHM und Opiate wirken zugleich dissoziativ
Psychedelika psychotomimetisch und (pseudo-)halluzinogen, es kommt zu einem psychedelischen Rausch (ugs.: Trip) LSD, AL-LAD, Psilocybin, DMT, Mescalin, 25I-NBOMe, LSA; Ketamin und DXM wirken zugleich dissoziativ
Empathogene und Entaktogene Intensivierung der Gefühle, oft auch verstärkte emotionale Öffnung gegenüber anderen MDMA, MDMC, GBL, 2C-B, 2C-I
Stimulantia Anregung des Organismus Koffein, Kokain, Nikotin


Ein stark vereinfachter Ansatz unterteilt Drogen in Upper (stimulierende Substanzen), Downer (dämpfende Substanzen) und Halluzinogene (bewusstseinsverändernde Substanzen), wobei die Übergänge je nach Substanz und Dosierung fließend sein können.363738

Klassifizierung nach Herkunft


Drogen können sowohl direkt als Naturstoffe aus Lebewesen gewonnen, auf der Grundlage solcher Naturstoffe synthetisiert, wie auch vollsynthetisch hergestellt werden. Einige Nutzer von Drogen zeigen eine starke Präferenz, ausschließlich natürliche oder synthetische Drogen zu konsumieren, obwohl vergleichbare Substanzen beider Gruppen sich nicht zwangsläufig in ihrer pharmakologischen Potenz und Wirkungsweise unterscheiden.
Insgesamt ist allerdings ein Trend hin zum Konsum synthetischer Drogen (vor allem amphetaminartiger Aufputschmittel) beziehungsweise zum Medikamentenmissbrauch (hier insbesondere Opioide und Benzodiazepine) zu beobachten.3940 Dies ist eine direkte Folge des weltweiten Rückgangs des Koka- und Opiumanbaus. Zur Verbreitung halluzinogener Substanzen existieren hingegen bisher keine gesicherten Daten. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Anzahl der Nutzer im Vergleich zu Nutzern reiner Upper und Downer relativ gering ist, da ein gewohnheitsmäßiger langfristiger Konsum aufgrund der intensiven bewusstseinsverändernden Effekte so gut wie auszuschließen ist. Es könnte allerdings durch die Erhältlichkeit psychoaktiver Pilze, Salvia divinorum und anderer Psychedelika in Smartshops seit den späten 1990er Jahren durchaus zu einer Popularisierung gekommen sein.

Biogene Drogen pflanzlichen Ursprungs


Siehe auch die
Die meisten traditionell genutzten Drogen sind pflanzlichen Ursprungs. Fast alle psychoaktiven beziehungsweise in psychoaktiven Zubereitungen verwendeten Pflanzen werden gezielt gezüchtet und angebaut. Meist werden Pflanzenteile direkt konsumiert (durch Verzehr, Rauchen oder Bereitung eines Aufgusses) oder als wirksamer Bestandteil einer Zubereitung verwendet. Bei einigen biogenen Drogen ist es in Hinsicht auf die Erlangung eines Rauschzustandes üblich, den Hauptwirkstoff zwecks Wirkungsverstärkung oder besserer Dosierbarkeit zu extrahieren. Dies kann durch Überführung in eine Lösung und anschließendes Trennen geschehen, oder auch durch die direkte Verdampfung des Wirkstoffs in einem Vaporizer. Trotz der recht hohen Anschaffungskosten werden Vaporizer von einigen Nutzern biogener Drogen zum Konsum verwendet, vorwiegend weil das Rauchen von Pflanzenteilen aus gesundheitlichen Gründen abgelehnt wird.

Droge Hauptwirkung Vorkommen
Alkohol Delirantium durch Hefen oder Bakterien vergärte zucker- oder stärkehaltige Pflanzenteile
Cathin, Cathinon Stimulans Kathstrauch (Catha edulis)
DMT Psychedelikum Ayahuasca, das tropische Rötegewächs Psychotria viridis, verschiedene Akazien- und Mimosenarten, Rohrglanzgras
Ephedrin, Pseudoephedrin Stimulans Pflanzen der Gattung Ephedra (z. B. Ephedra sinica)
Harmalin, Harmin MAO-Hemmer, Oneirogen Ayahuasca, die tropische Liane Banisteriopsis caapi, Steppenraute, Passionsblume
Koffein Stimulans Guaraná, Kaffee, Kakao, Tee
Kokain Stimulans Kokastrauch (Erythroxylum coca)
LSA Psychedelikum Hawaiianische Holzrose, Samen der Windengewächse Turbina corymbosa bzw. Ipomoea violacea (Ololiuqui)
LSH Psychedelikum Ololiuqui
Mescalin Psychedelikum Peyote-Kaktus (Lophophora williamsii), diverse Kakteen der Gattung Echinopsis, z. B. (Echinopsis pachanoi, Echinopsis peruviana)
Mitragynin Sedativum Kratombaum (Mitragyna speciosa)
Nikotin Stimulans Tabak
Opiate (Codein, Morphin) Hypnotikum Samenkapseln des Schlafmohns (Papaver somniferum), aus denen Opium (natürliche Opiate) gewonnen wird
Salvinorin A Dissoziativum Azteken-Salbei (Salvia divinorum)
Scopolamin Delirantium Bilsenkraut, Engelstrompeten, Stechapfel, Tollkirsche
Tetrahydrocannabinol Sedativum Hanf (Cannabis)


Biogene Drogen aus Pilzen


Siehe auch die
Pilzdrogen gehören zu den ältesten Drogen der Menschheit und wurden aufgrund ihrer vorwiegend psychedelischen Wirkungen bereits in der Jungsteinzeit in schamanischen und religiösen Zusammenhängen genutzt. Psychoaktive Pilze werden oft in der Natur gesammelt, zum Teil aber auch im kleinen Maßstab gezüchtet. Es werden fast immer die Fruchtkörper direkt verzehrt, manchmal auch die Sklerotia.

Droge Hauptwirkung Vorkommen
Muscimol Delirantium Fliegenpilz, Pantherpilz
Psilocybin Psychedelikum Verschiedene Arten der Kahlköpfe (z. B. Kubanischer Kahlkopf, Spitzkegeliger Kahlkopf, Stattlicher Kahlkopf) sowie der Düngerlinge (z. B. Blauender Düngerling)


Halbsynthetische Drogen


Siehe auch die
Einige psychoaktive Substanzen werden ausgehend von Naturstoffen synthetisiert. Auch einige an sich biogene Drogen (z. B. Kokain) können durch Teilsynthese aus natürlichen Vorläuferstoffen hergestellt werden. Hierzu ist zumindest ein grundlegend ausgestattetes Chemielabor sowie Zugang zu Ausgangschemikalien nötig, welche ihrerseits aufgrund eben der Möglichkeit der Herstellung illegaler Drogen gesetzlich reguliert sein können. Trotz dieser Hindernisse bedienen zahlreiche versteckt betriebene Labors, umgangssprachlich mitunter als Drogenküchen bezeichnet, die Nachfrage nach illegalen halb- und vollsynthetischen Drogen.

Droge Hauptwirkung Ausgangsstoff
LSD Psychedelikum Mutterkornalkaloide
Einige Opioide wie Heroin und Oxycodon Hypnotikum, Analgetikum Opium (Schlafmohn)


Synthetische Drogen


Siehe auch die
Sehr viele Drogen werden ohne Zuhilfenahme eines natürlichen Ausgangsstoffs vollsynthetisch hergestellt. In diese Kategorie fallen viele ursprünglich als Medikament entworfene Substanzen sowie die meisten verkehrsfähigen Medikamente, aber auch sogenannte Designerdrogen bzw. research chemicals, welche gezielt auf eine Rauschwirkung und/oder die Umgehung vorhandener Substanzgesetzgebung hin konzipiert wurden. Die Einnahme erfolgt meist oral, oft auch durch die Nase (schnupfen).

Droge Hauptwirkung
Amphetamin (Speed) Stimulans
Arylcyclohexylamine, z. B. Ketamin, MXE, PCP oder 3-MeO-PCP Dissoziativum, Psychedelikum
Benzodiazepine, z. B. Diazepam, Flunitrazepam oder Lorazepam Hypnotikum
γ-Butyrolacton (GBL) Entaktogen
Dextromethorphan (DXM) Dissoziativum
Dimethoxyamphetamine, z. B. DOB, DOI oder DOM Psychedelikum
Dimethoxyphenylethylamine, z. B. 2C-B, 2C-I oder 25I-NBOMe Psychedelikum
Diphenhydramin (DHM) Delirantium
Lachgas Dissoziativum
Lösungsmittel (Schnüffelstoffe) Dissoziativum
Methylendioxyamphetamine, z. B. MDA, MDMC oder MDMA (Ecstasy) Entaktogen
Viele Opioide, z. B. Fentanyl, Methadon, Tilidin oder Tramadol Hypnotikum, Analgetikum
Poppers Tonikum, Aphrodisiakum
Synthetische Cannabinoide, z. B. JWH-018, JWH-073 oder AM-2201 Cannabinoidmimetikum


Klassifizierung nach hart und weich


Die Unterscheidung zwischen hart und weich stellt den Versuch dar, das Gefährdungspotenzial bestimmter Drogen, vor allem in Hinblick auf die rechtliche Einstufung, in einem rein dualistischen Schema abzubilden. Dieser Ansatz gilt als unflexibel und überholt.41 Drogen lassen sich meist nicht eindeutig einer der beiden Kategorien zuordnen, unter anderem weil die persönliche Veranlagung hinsichtlich der Möglichkeit einer Abhängigkeit oder Ausbildung riskanter Konsummuster sehr unterschiedlich ausgeprägt sein kann.
Populär wurde diese Klassifizierung in erster Linie durch die öffentliche Diskussion sowie die mediale Berichterstattung aus dem Justizumfeld – möglicherweise gerade wegen des (scheinbar) einfachen Schwarz-Weiß-Schemas. Ihren Ursprung und die konkrete Anwendung findet die Unterteilung im niederländischen Opiumgesetz, siehe Weiche Droge (Niederländisches Recht).

Klassifizierung nach Schadenspotenzial


Lange Zeit wurde keine rationale, evidenzbasierte Methode zur Risikobewertung verwendet. Schließlich wurde im März 2007 in der renommierten medizinischen Fachzeitschrift The Lancet eine von einem Forscherteam um David Nutt durchgeführte Studie42 veröffentlicht. Darin wurden drei Hauptfaktoren definiert, die das Schadenspotenzial des Konsums einer Droge ausmachen:
  • der (körperliche und gesundheitliche) physische Schaden für das Individuum, den die Droge verursachen kann;
  • das potenzielle Ausmaß der Abhängigkeit des Individuums von der Droge;
  • die möglichen Auswirkungen des Drogengebrauchs auf die Familie, die Gemeinde und die Gesellschaft, in welcher der Drogennutzer lebt, also der soziale Schaden.

Jede dieser Kategorien ist wiederum in drei Unterkategorien unterteilt. Psychiater und unabhängige Experten vergaben für alle Substanzen 0 bis 3 Punkte in jeder Unterkategorie. Die gemittelten Bewertungen aller Kategorien wurden für jede Substanz addiert, um einen Wert für das generelle Schadenspotenzial zu erhalten.
Beachtenswert ist, dass im Ergebnis die legalen Drogen Alkohol und Tabak unter den zehn schädlichsten Drogen zu finden sind. Nutt, damaliger Drogenbeauftragter der britischen Regierung, kritisierte aus diesem Grunde die Drogenpolitik als „den Erkenntnissen der Forschung widersprechend“, woraufhin er seines Amtes enthoben wurde.43
Im November 2010 wurde im Lancet eine Folgestudie basierend auf verbesserter Methodik veröffentlicht.44 Das Schadenspotenzial setzte sich nunmehr aus 16 gewichteten Einzelfaktoren zusammen, welche sich auf die Gruppen physischer, psychischer und sozialer Schaden innerhalb der Dimensionen Selbstschädigung und Fremdschädigung verteilen.4546 Als Droge mit dem insgesamt größten Schadenspotenzial wurde Alkohol mit einer Bewertung von 72 von 100 Punkten identifiziert, gefolgt von Heroin (55) und Crack (54).4748 Das hohe Schadenspotenzial von Alkohol insbesondere in der Dimension Fremdschädigung lässt sich vermutlich zum Teil mit der leichten Verfügbarkeit und dem weit verbreiteten und akzeptierten Konsum erklären.49 Andere Drogen mit insgesamt hoher Risikobewertung weisen hingegen ein höheres absolutes Selbstschädigungspotenzial auf. Dies dürfte vor allem auf die bei diesen Drogen ausgeprägte Gefahr einer schnellen Abhängigkeitsentwicklung zurückzuführen sein.

Gesundheitliche Aspekte


Körperliche und psychische Risiken


Während bei maßvoller Dosierung und Gebrauchsfrequenz ein verantwortungsvoller Drogenkonsum generell möglich ist, kann bei einigen Drogen hingegen bereits der Gebrauch üblicher Mengen, selbst bei einmaliger Einnahme, zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Insbesondere gewohnheitsmäßiger hochdosierter Konsum solcher Drogen kann den Körper schädigen, Folgekrankheiten verursachen und die Lebenserwartung senken.50
So kann z. B. eine Überdosis an Heroin oder anderen, auch medizinischen Opioiden akut lebensgefährlich sein, selbst bei Menschen, die durch regelmäßigen Konsum und entsprechende Ausbildung einer Opioidtoleranz körperlich an die Substanz gewöhnt sind.51 Selbst eine relativ geringe Dosis kann ohne ausgebildete Toleranz gefährliche körperliche Auswirkungen haben. Hierbei sind auch Drogennutzer gefährdet, die nach längerer Abstinenz erneut Opioide konsumieren.52
Auch als Genussmittel akzeptierte legale Drogen sind nicht frei von Risiken und keineswegs als harmlos zu betrachten. So kann der Konsum großer Mengen Alkohol zu einer gefährlichen, im schlimmsten Fall tödlichen Alkoholvergiftung führen53; chronischer Alkoholmissbrauch kann unter Umständen schwere Leberschäden, Hirnschäden (Korsakow-Syndrom) sowie diverse Krebserkrankungen nach sich ziehen.545556 Tabakrauch enthält mehr als 4000 z. T. zell- und erbgutschädigende sowie krebserregende Substanzen. Ferner kann Rauchen direkt oder indirekt alle Organsysteme des Körpers schädigen und ist die Hauptursache für Lungenkrebs.57585960
Psychedelika wie LSD oder psilocybinhaltige Pilze sind aufgrund ihrer Wirkungsweise und des kaum vorhandenen Missbrauchspotenzials weitestgehend frei von körperlichen wie auch psychischen Risiken.61 Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass bei entsprechender Veranlagung u. U. eine Drogenpsychose oder eine bereits angelegte Schizophrenie ausgelöst wird. Bei Cannabisprodukten sind die Gesundheitsrisiken ebenfalls niedrig anzusetzen. Wird Cannabis allerdings zusammen mit Tabak geraucht konsumiert, setzt sich der Konsument grundsätzlich den gleichen Risiken wie beim Tabakrauchen aus. Häufig wird der Rauch beim Cannabiskonsum tiefer inhaliert und länger als beim alleinigen Tabakkonsum in der Lunge behalten. Das erhöht gegenüber dem reinen Tabakrauchen das Gesundheitsrisiko.62 Aus diesem Grunde erfreuen sich Vaporizer unter Cannabisnutzern seit einigen Jahren zunehmender Popularität.

Drogen in der Schwangerschaft


Drogenkonsum in der Schwangerschaft, auch das Trinken von Alkohol, kann Fruchtschäden zur Folge haben, bis hin zu einer Fehlgeburt oder lebenslangen gesundheitlichen Einschränkungen des Kindes.63 Alkoholkonsum in der Schwangerschaft ist die häufigste nicht genetisch bedingte Ursache für geistige Behinderungen, etwa aufgrund eines fetalen Alkoholsyndroms.64
Doch auch ein Substanzentzug während der Schwangerschaft kann für Mutter und Ungeborenes gefährlich sein, daher ist in jedem Fall eine ärztliche Betreuung vonnöten. Unter Umständen ist ein völliges Absetzen der Drogen – auch Alkohol – kontraindiziert und die werdende Mutter muss stattdessen substituiert werden. Kinder von drogenabhängigen Müttern werden oft mit Entzugserscheinungen geboren.65

Missbrauch und Abhängigkeit


Viele Drogen können unter geeigneten Voraussetzungen eine psychische oder neurochemische Abhängigkeit hervorrufen, welche umgangssprachlich oft mit dem veralteten66 Begriff Sucht bezeichnet wird. Verschiedene Faktoren haben einen Einfluss darauf, ob und wie schnell eine Abhängigkeit entsteht. So spielt bei Crack die kurze Wirkdauer von ca. 10 Minuten, bei gleichzeitiger Stimulation des Belohnungszentrums, eine entscheidende Rolle bei der Abhängigkeitsentwicklung.67 Die individuelle Persönlichkeitsstruktur und Lebenssituation sind in jedem Fall von besonderer Bedeutung; prinzipiell kann jedoch bei entsprechender persönlicher Prädisposition fast jede rauscherzeugende Substanz dahingehend missbraucht werden, dass es zu einer psychischen Abhängigkeit oder Gewohnheitsbildung kommt. Heroin68, Tabak69 und Crack70 gehören hierbei zu den abhängigkeitsgefährlichsten Substanzen, bereits wenige Dosen können eine sehr starke Abhängigkeit nach sich ziehen.
Je nach neurochemischer Wirkungsweise und Einnahmedauer kann es beim Absetzen bestimmter Drogen zu einem psychischen oder körperlichen Entzugssyndrom kommen. Hierzu zählen unter anderem Drogen, welche primär auf das Dopaminsystem und dort insbesondere auf das Belohnungszentrum wirken (z. B. Kokain, Crack und Speed), ferner Agonisten am µ-Opioidrezeptor (z. B. Heroin, Codein und Tramadol), Agonisten am Nikotinischen Acetylcholinrezeptor (Alkohol und Nikotin), sowie Agonisten am GABA-Rezeptor (Benzodiazepine, Barbiturate und GBL).
Bei Nichtverfügbarkeit oder Selbstentzug einer Droge, von der eine Abhängigkeit besteht, kann es zum Ausweichen auf eine andere Droge und damit zu einer Abhängigkeitsverlagerung kommen. Die gleichzeitige Abhängigkeit von mehreren Drogen ist ebenfalls möglich und wird als Polytoxikomanie bezeichnet.
Von einer Abhängigkeit Betroffenen steht die Möglichkeit zur Verfügung, eine Drogenberatung oder Selbsthilfegruppen wie z. B. Narcotics Anonymous oder die Anonymen Alkoholiker aufzusuchen. In schweren Fällen kann eine Entziehungskur oder Substitutionstherapie, üblicherweise im Rahmen einer Drogentherapie, vorgenommen werden.

Prävention, Drug-Checking, Safer Use


Der Begriff Prävention umfasst im Zusammenhang mit der Nutzung von Drogen jegliche Maßnahmen der Schadensvermeidung. Von offizieller Seite wird zu diesem Zweck fast immer ein völliger Konsumverzicht propagiert, welcher jedoch oft keine gewünschte oder mögliche Option ist. Daher existieren verschiedene weitere Ansätze, mögliche Risiken des Drogenkonsums und das Auftreten riskanter Konsummuster zu minimieren.
Durch die chemische Analyse einer Droge (Drug-Checking) lässt sich ermitteln, ob tatsächlich die Substanz enthalten ist, die der Erwartung eines potenziellen Konsumenten entspricht. Das Testen von ausschließlich auf dem Schwarzmarkt erhältlichen Drogen ist eine Maßnahme zur Schadensminderung, da Konsumenten vor besonders gefährlichen Wirkstoffen, eventuellen schädlichen Beimengungen oder zu hoch dosierten Präparaten gewarnt werden können. Drug-Checking ist sowohl als Schnelltest mit beschränkter Aussagekraft als auch als qualitativ hochwertiger Labortest möglich. Allerdings sind alle staatlichen Labore in Deutschland angewiesen, keine Proben von zivilen Organisationen anzunehmen.
Unter Safer Use werden Maßnahmen verstanden, welche die vermeidbaren Schäden beim Drogenkonsum minimieren. So ist bei nasalem oder intravenösem Konsum einer Droge das Risiko einer Infektion über die Schleimhäute bzw. die Blutbahn gegeben. Konsumenten wird daher die Möglichkeit geboten, Spritzentausch in Anspruch zu nehmen und auf Partys saubere Schnupfröhrchen zu beziehen.
Gesundheitshinweise zum Konsum von Drogen, z. B. Dosierungshinweise oder Informationen zu möglichen schädlichen Wechselwirkungen bei Mischkonsum, werden ebenfalls als Safer Use bezeichnet. Die Aufklärung in Hinsicht auf gefahrenminimierenden Konsum wird häufig als Aufruf zum Drogenkonsum kritisiert, andererseits wird von Safer-Use-Organisationen auf den trotz gesetzlicher Beschränkungen stattfindenden Konsum verwiesen, und dass man eine gefährliche durch die Illegalität der Substanzen und die daraus folgende Tabuisierung entstandene Informationslücke schließe.

Rechtliches


Legale und illegale Drogen


Umgangssprachlich werden in Deutschland als illegale Drogen Substanzen bezeichnet, welche als nicht verkehrsfähig in Anlage I des Betäubungsmittelgesetzes aufgeführt sind, deren Handel und Abgabe also grundsätzlich strafbar ist. Andere Drogen werden als legal bezeichnet, selbst wenn Handel beziehungsweise Abgabe Beschränkungen unterliegen.

Besitz geringer Mengen


Der Besitz einer (rechtlich definierten) geringen Menge einer illegalen Droge (umgangssprachlich: Eigenbedarf) führt nicht zwangsläufig zu einer Anklage oder Strafverfolgung, sofern die Droge zum Eigenverbrauch bestimmt ist und keine Fremdgefährdung vorliegt. In einem solchen Fall kann von einem öffentlichen Interesse an einer Strafverfolgung nicht ausgegangen werden und es kann von einer Anklage abgesehen oder ein bereits laufendes Verfahren eingestellt werden. In jedem Fall wird die Droge beschlagnahmt, da die enthaltene Wirkstoffmenge labortechnisch festgestellt werden muss.

Nachweis von Drogen


Bei Verdacht auf Drogenkonsum, insbesondere während einer Verkehrskontrolle, kann die Polizei den Anfangsverdacht mittels eines Alkoholtests respektive Drogenwischtests verifizieren. Da die Schnelltests mit einer gewissen Unsicherheit behaftet sind, sind für ein rechtskräftiges Ergebnis darüber hinaus eine Blut- oder Urinprobe erforderlich. Im Rahmen einer MPU, aber auch bei bloßer aktenkundiger Einnahme illegaler Drogen, kann nach positivem Befund ein sogenanntes Screening angeordnet werden, wobei als Abstinenznachweis über den Zeitraum eines halben bis einen Jahres mehrere Urinproben beziehungsweise Haaranalysen durchgeführt werden. Die Termine werden jeweils kurzfristig anberaumt, damit möglicherweise konsumierte Substanzen mit hoher Sicherheit nachgewiesen werden können.
? Siehe auch: Fahren unter Einfluss psychoaktiver Substanzen

Politische Situation


Zwischenstaatliche Abkommen


Als Resultat der Internationalen Opiumkonferenzen von 1912 und 1925, welche auf Initiative der USA hin stattfanden, wurde zunächst eine strenge Kontrolle der Produktion und des Handels von Morphin sowie Kokain beschlossen, später wurden diese Drogen, darüber hinaus auch Heroin, völlig unter Prohibition gestellt. Der Export und die Einfuhr von Cannabis zu medizinischen und wissenschaftlichen Zwecken blieb teilweise erlaubt.
Das Einheitsabkommen über die Betäubungsmittel von 1961 schließlich legte die Basis für die bestehende Drogenkontrolle. Neben synthetischen Opioiden wurden ab 1971 in der Konvention über psychotrope Substanzen auch Psychedelika, Barbiturate und Benzodiazepine reglementiert. 1988 wurde das Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen den unerlaubten Verkehr mit Suchtstoffen und psychotropen Stoffen verabschiedet, welches die unterzeichnenden Staaten verpflichtet, strafrechtlich gegen die unerlaubte Produktion und den unerlaubten Handel mit sogenannten Betäubungsmitteln vorzugehen.
Mittlerweile ist der legale Anbau von Schlafmohn in drei indischen Bundesstaaten mit behördlicher Lizenz möglich.71 Aus dem Rohopium werden Morphin und Codein für den Export in westliche Staaten gewonnen. Trotz der strengen Auflagen und Kontrollen gelangt ein Teil des Opiums auf den Schwarzmarkt, hauptsächlich zur Synthese von Heroin für den europäischen und russischen Markt. Eine Legalisierung des Opiumanbaus wird dennoch auch für Afghanistan erwogen, da dieser einen wichtigen Wirtschaftszweig des Landes darstellt und ein repressives Vorgehen sehr vielen Bauern die Lebensgrundlage entziehen würde.

Anbau, Herstellung und Handel illegaler Drogen


Viele Drogen (vornehmlich Marihuana und amphetaminartige Stimulanzien wie Speed und Ecstasy) werden überwiegend und zunehmend in dem Land produziert, in dem sie auch konsumiert werden, und tragen damit nicht wesentlich zum internationalen Drogenhandel bei.72 Dies verhält sich bei Drogen anders, deren weltweite Produktion sich auf wenige Länder oder Regionen konzentriert; hier sind insbesondere das aus dem Opium hergestellte Heroin sowie das Kokain bedeutsam.
Der mit Abstand weltweit bedeutendste Opiumproduzent ist Afghanistan, gefolgt von Myanmar, Mexiko und Kolumbien. Die Hauptabnehmer für Heroin sind Westeuropa, wohin die Droge über den Iran, die Türkei und den Balkan gelangt, sowie Russland. Kokain wird vor allem in den Andenstaaten produziert, wobei Kolumbien, Peru und Bolivien die größten Erzeuger sind. Das Kokain wird über Transitländer in Mittelamerika beziehungsweise der Karibik zu den Hauptabnehmern Nordamerika und Europa geschmuggelt.

Staatliche Maßnahmen zur Eindämmung des Konsums und illegalen Handels


Von allgemein akzeptierten Volksdrogen abgesehen, verfolgen viele Staaten aufgrund internationaler Abkommen eine repressive Prohibitionspolitik. In den meisten westlichen Ländern sind Herstellung, Besitz und Handel mit illegalen Drogen grundsätzlich unter Strafe gestellt, allerdings kann z. B. in den Niederlanden oder Deutschland bei Besitz einer geringen Menge Cannabis von der Strafverfolgung abgesehen oder das Verfahren nach Ermessen des Richters eingestellt werden.
Die USA verfolgen im Rahmen des War on Drugs weiterhin eine sehr repressive und auch außenpolitisch agierende Drogenpolitik; insbesondere kam es wiederholt zu militärischen Interventionen in den Andenstaaten aufgrund des dortigen Koka-Anbaus und des Schmuggels großer Mengen von Kokain. Seit den 1990er Jahren tobt zudem in Mexiko ein regelrechter Krieg zwischen Drogenkartellen, Militär und Polizei, dessen Ende nicht abzusehen ist. Insgesamt bleibt festzustellen, dass selbst groß angelegte und mit aller Härte durchgeführte Maßnahmen zur Eindämmung des illegalen Drogenhandels und -konsums weitgehend erfolglos geblieben sind.7374757677

Legalisierung illegaler Drogen


Die Möglichkeit einer kontrollierten Legalisierung des Besitzes, der Produktion und der Weitergabe von illegalen Drogen wird hitzig diskutiert. Die Debatte ist überwiegend stark ideologisch gefärbt, was eine Lösungsfindung sehr erschwert; selbst gemäßigte Positionen werden mitunter heftig angegriffen. Argumente sind teilweise schwer verifizier- oder widerlegbar, da die wissenschaftliche Forschung an illegalen Drogen durch die rechtliche Lage erschwert ist, oder aber Forschungsergebnisse ignoriert oder ausschließlich im eigenen Sinne ausgelegt werden.
Über die letzten Jahrzehnte wurden dennoch in einigen Ländern experimentelle Vorhaben zur zumindest teilweisen Entkriminalisierung des Besitzes illegaler Drogen umgesetzt. Die freizügigste Gesetzgebung innerhalb Europas herrscht in Portugal, wo die Regierung 2001 den Besitz aller illegalen Drogen, auch solcher mit hohem Abhängigkeitspotenzial, komplett entkriminalisierte; der Besitz konsumüblicher Mengen ist nunmehr ausschließlich eine Ordnungswidrigkeit. Mehreren in den Folgejahren durchgeführten Studien787980 nach ist seitdem der Konsum illegaler Drogen in Portugal insgesamt weder nennenswert gestiegen noch gesunken, noch setzte ein Drogentourismus ein. Jedoch hat der Konsum besonders abhängigkeitsgefährlicher Drogen deutlich abgenommen, während bei Cannabiskonsum ein Anstieg zu verzeichnen ist. Zudem werden Behandlungsangebote eher in Anspruch genommen. Inwieweit sich diese Ergebnisse auf andere europäische Staaten übertragen lassen, wird noch untersucht.
In Neuseeland trat am 18. Juli 2013 eine überarbeitete Fassung des Psychoactive Substances Act in Kraft, welche nunmehr auch Designerdrogen bzw. Legal Highs auf Basis wissenschaftlicher Evidenz reguliert.81 Diese Art Drogen dominiert in Neuseeland im Besonderen den Markt, da das Land aufgrund seiner abgeschiedenen Lage und der geringen Einwohnerzahl nicht nennenswert in den internationalen Handel mit etablierten Drogen eingebunden ist.8283 Neuartige synthetische Drogen müssen hierbei ähnlich Medikamenten umfangreiche Tests auf Toxizität und Unbedenklichkeit durchlaufen, bevor sie zugelassen werden und legal verkauft werden dürfen.84 Dieser Schritt wurde global mit einigem Interesse zur Kenntnis genommen, da die zunehmende Geschwindigkeit, mit der ständig neue Designerdrogen auf dem Markt erscheinen, eine ernste Herausforderung für Gesetzgeber darstellt.8586
Als erstes Land der Welt reguliert Uruguay seit Mai 2014 vollständig die Produktion und den Vertrieb von Cannabis.878889 Registrierte Konsumenten können pro Monat bis zu 40 Gramm Marihuana aus Apotheken beziehen; auch der Selbstanbau von bis zu sechs Hanfpflanzen ist legal möglich.9091 Hierdurch erhofft sich das südamerikanische Land ein effizienteres Vorgehen gegen Drogenkartelle, da legales Marihuana zu einem Bruchteil des Schwarzmarktpreises angeboten werden kann.92
Zunehmend schalten sich auch prominente Persönlichkeiten in die Legalisierungsdebatte ein. So sprach sich der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter in der New York Times gegen den Drogenkrieg aus,9394 nachdem der Erstbericht95 der wenige Monate zuvor von ehemaligen Politikern und Menschenrechtlern gegründeten Global Commission on Drug Policy erschienen war. In diesem wird auf die effektive Unwirksamkeit repressiver politischer Maßnahmen hingewiesen, welche in erster Linie zu einer Ausgrenzung und Stigmatisierung nicht-fremdschädigender Konsumenten führen und gleichzeitig die Ausbildung organisierter krimineller Strukturen begünstigen, während Produktion, Handel und Konsum illegaler Drogen im Gegenzug kontinuierlich gestiegen sind.9697 Die detaillierte Analyse eines hochkarätig besetzten Expertenausschusses der London School of Economics and Political Science98 kommt zu ähnlichen Ergebnissen, wobei darüber hinaus angemerkt wird, dass trotz Prohibition der Straßenpreis illegaler Drogen gesunken und die Reinheit gestiegen ist. Als Folgen repressiver Drogenpolitik werden politische Destabilisierung ganzer Staaten, Korruption, ausufernde Gewalt, bewaffnete Konflikte, massenhafte Menschenrechtsverletzungen, globale Knappheit an Schmerzmitteln sowie HIV-Epidemien benannt.99100101102

Siehe auch


  • Allgemeines
    • Coffeeshop (Niederlande)
    • Drogen-Glossar
    • Drogenmündigkeit
    • Growshop
    • Psychedelische Kunst
      • Psychedelic Rock
      • Psytrance
    • Psychotrope Substanz
  • Gesundheitliches
    • Abhängigkeit (Medizin)
    • Co-Abhängigkeit
    • Coffeinismus
    • Opiatabhängigkeit
    • Safer Use
    • Schädlicher Gebrauch von Benzodiazepinen
    • Substanzungebundene Abhängigkeit
    • Suchtmedizin
    • Tabaksucht
    • Toleranzentwicklung
    • Überdosis
  • Politisches
    • Alkoholprohibition in den Vereinigten Staaten
    • Drogenbeauftragter der Bundesregierung
    • Erster und Zweiter Opiumkrieg
    • Schildower Kreis
    • Schwedische Alkoholpolitik
  • Rechtliches
    • Cannabis Social Club
    • Opioid-Ausweis
    • Recht auf Rausch
    • Rechtliche Aspekte von Cannabis

Literatur


  • Günter Amendt, Wolfgang Neskovic: No Drugs No Future. Verlag ZWEITAUSENDEINS 2004, ISBN 3-86150-625-4
  • Markus Berger: Handbuch für den Drogennotfall – Das Wichtigste zu Gefahrenpotenzialen, Überdosierungen und Abhängigkeiten. Nachtschatten Verlag 2004, ISBN 3-03788-125-9
  • Thomas Geschwinde: Rauschdrogen: Marktformen und Wirkungsweisen. Springer, 7. vollst. überarb. & erweiterte. Aufl. 2013. ISBN 978-3-642-30162-9 [Print]; ISBN 978-3-642-30163-6 [eBook]
  • Mike Jay: High Society. Eine Kulturgeschichte der Drogen, Primus Verlag, Darmstadt 2011 ISBN 978-3-89678-858-0
  • Robert M. Julien: Drogen und Psychopharmaka. Spektrum Akademischer Verlag 1997, ISBN 3-82740-044-9
  • Richard J. Miller: Drugged: The Science and Culture Behind Psychotropic Drugs. Oxford University Press, 2014. ISBN 978-0-19-995797-2
  • Kurt Karl Ferdinand Pohlisch: Rauschgifte und Konstitution. Ohne Ort, ohne Jahr.
  • Christian Rätsch: Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen, AT-Verlag 2002, ISBN 3-85502-570-3
  • Wolfgang Schmidbauer, Jürgen vom Scheidt, Monika Schulenberg: Handbuch der Rauschdrogen. Fischer Verlag 2004, ISBN 3-596-16277-7
  • Sebastian Scheerer, Irmgard Vogt: Drogen und Drogenpolitik. Ein Handbuch. Frankfurt/ M. 1989, ISBN 3-593-33675-8
  • Giulia Sissa: Die Lust und das böse Verlangen. Eine Philosophie der Droge. Aus dem Französischen von Christine Schmutz. Klett-Cotta, Stuttgart 1999 ISBN 3-608-91917-1
  • Bernhard van Treeck: Drogen- und Suchtlexikon. Lexikon-Imprint-Verlag, Berlin 2003, ISBN 3-89602-221-0

Weblinks


  • [http://www.erowid.org/ Erowid] – Sehr umfangreiche englischsprachige Datenbank zum Thema Drogen und Spiritualität
  • [http://www.lycaeum.org/ Lycæum] – Weitere große englischsprachige Datenbank über Drogen
  • [http://www.drugtext.org/ Drugtext - International Substance Use Library] – Umfangreiches englischsprachiges Literaturarchiv zum Thema
  • [http://www.deoxy.org/ The Deoxyribonucleic Hyperdimension] – Artikel- und Gedankensammlung zu drogen-, geist- und gesellschaftsbezogenen Themen (englisch)
  • [http://drugscouts.de/lexikon Drug Scouts] – Drogenlexikon
  • [http://psychotropicon.info/a-z-3/ Psychotropicon] – Enzyklopädie der Psychoaktiva
  • [http://www.psi-tv.de/ Medienprojekt PSI-TV] – Videoreferate zum Thema Drogen
  • [http://www.maps.org MAPS] – Multidisciplinary Association for Psychedelic Studies, Finanzierung medizinischer Studien an Psychedelika und Cannabis (englisch)

Einzelnachweise


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3 http://www.erowid.org/chemicals/alcohol/alcohol_timeline.php Alcohol Timeline – Erowid
4 http://gesundesleben.at/seele-psyche/sucht-und-drogen/alkohol/zur-geschichte-des-alkohol Zur Geschichte des Alkohol – Fonds Gesundes Österreich
5 http://www.erowid.org/plants/cannabis/cannabis_culture2.shtml The Nectar of Delight – The Early History of Cannabis – Erowid
6 http://www.drogenberatung-rheine.de/_htm/_drugs/cannabis.htm Cannabis – Drogenberatung Rheine
7 http://www.erowid.org/chemicals/opiates/opiates_timeline.php Poppy & Opium Timeline – Erowid
8 http://www.drogenberatung-rheine.de/_htm/_drugs/opiate.htm Opiate – Drogenberatung Rheine
9 https://www.spektrum.de/artikel/836821 Lotos, Hanf und Mohn – vom Rausch im Altertum – Spektrum der Wissenschaft
10 http://www.erowid.org/plants/amanitas/amanitas_history1.shtml History of Amanita muscaria – Erowid
11 http://www.konturen.de/NEU_pages/a_z/fliegenpilz.html Fliegenpilz – Konturen – Fachzeitschrift zu Sucht und sozialen Fragen
12 http://www.erowid.org/plants/mushrooms/mushrooms_history.shtml Psilocybe Mushroom History – Erowid
13 http://www.erowid.org/psychoactives/history/history_article1.shtml Psychoactives in History – Erowid, Fire. „Psychoactives in History: A Sample of Some of the Earliest Evidence of the Use of Psychoactives“. Erowid Extracts. May 2003; 4:12-17.
14 http://www.pta-forum.de/index.php?id=585 Gemeiner Stechapfel – Teufelskraut gegen Reiseübelkeit und Krämpfe – PTA-Forum online – Magazin der Pharmazeutischen Zeitung
15 Sean M. Rafferty. Evidence of early tobacco in Northeastern North America?. In: Journal of Archaeological Science 33. Nr: 4. 2005. S.453-458.
16 http://www.uni-heidelberg.de/presse/ruca/ruca03-2/ritu.html Rituale des Rausches – Universität Heidelberg
17 http://www.drogen-aufklaerung.de/drogen-im-schamanismus Drogen im Schamanismus – drogen-aufklaerung.de
18 http://www.landesmuseum.at/pdf_frei_remote/OestZPilz_11_0079-0092.pdf Ethnomykologie – eine Übersicht (PDF; 6,1 MB) – Oberösterreichische Landesmuseen
19 http://www.planet-wissen.de/natur_technik/pilze/gift_und_speisepilze/portraet_fliegenpilz.jsp Der Fliegenpilz – Planet Wissen
20 http://www.bbc.co.uk/schools/gcsebitesize/rs/sanctity/hidrugsrev2.shtml Hindu attitudes towards drugs – BBC Bitesize
21 http://hinduism.about.com/od/lordshiva/p/shiva.htm About Lord Shiva: The Fascinating Deity – About.com
22 http://www.erowid.org/plants/cannabis/cannabis_culture3.shtml The History of the Intoxicant Use of Marihuana – Erowid
23 http://www.drogen-aufklaerung.de/fakten-zu-alkohol Fakten zu Alkohol – drogen-aufklaerung.de
24 http://www2.uni-jena.de/svw/devpsy/publik/download/kwrks.pdf Konsum von Alkohol und illegalen Drogen im Jugendalter (PDF; 329 kB) – Universität Jena
25 http://www.dbdd.de/images/2013/reitox_report_2013_germany_dt.pdf Der REITOX Jahresbericht für Deutschland 2013 (PDF; 1,1 MB) – Deutsche Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht
26 http://www.emcdda.europa.eu/publications/edr/trends-developments/2014 European Drug Report 2014: Trends and developments – Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht
27 http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=2575 ADHS – Sucht als Selbstmedikation – Pharmazeutische Zeitung online
28 http://themadrogen.net/Drogen/Cannabis/Can_Gefahren.html Gefahren durch Cannabiskonsum – Thema Drogen
29 http://www.thecrimson.com/article/2008/10/10/lsd-and-shrooms-may-treat-cluster/ LSD and Shrooms May Treat Cluster Headaches – The Harvard Crimson
30 http://www.maps.org/research/psilo-lsd/ LSD/Psilocybin for Anxiety Related to Life-threatening Illness – Multidisciplinary Association for Psychedelic Studies
31 http://www.helium.com/items/1813143-hallucinogenic-therapy-how-lsd-mdma-and-psilocybin-are-being-used-to-treat-anxiety-disorders Hallucinogenic therapy: How LSD, MDMA, and psilocybin are being used to treat anxiety disorders – helium.com
32 https://www.taz.de/1/zukunft/wissen/artikel/1/ausnahme-fuer-cannabisblueten/ Freigabe zur Schmerztherapie – Ausnahme für Cannabisblüten – taz.de
33 http://www.heise.de/tp/r4/artikel/17/17739/1.html Der Amazonentrunk – Schamanentee aus dem Urwald hilft gegen Depression – Heise Telepolis
34 http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19285/1.html Droge oder Sakrament? Ayahuasca kommt vom brasilianischen in den Großstadt-Dschungel – Heise Telepolis
35 Mike Jay: High Society: Eine Kulturgeschichte der Drogen. 2011, ISBN 978-3896788580''
36 http://www.suchtzentrum.de/drugscouts/dsv3/a-z/U/upper.html Upper – Drug Scouts
37 http://www.suchtzentrum.de/drugscouts/dsv3/a-z/D/downer.html Downer – Drug Scouts
38 http://www.drugtext.org/library/books/raterisks/3.3.htm Uppers, downers and hallucinogens – Drugtext – International Substance Use Library
39 http://www.unis.unvienna.org/unis/de/pressrels/2010/unisnar1080.html UNODC Welt-Drogenbericht 2010 zeigt: Trend geht zu neuen Drogen und neuen Märkten – United Nations Information Service
40 http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-03/drogen-synthetisch-weltweit Designer-Drogen breiten sich weltweit aus – Zeit Online
41 http://www.thema-drogen.net/drogen/einteilung-der-drogen-nach-gefaehrlichkeit Einteilung der Drogen nach Gefährlichkeit – Thema Drogen
42 D. Nutt, L. A. King, W. Saulsbury & C. Blakemore. Development of a rational scale to assess the harm of drugs of potential misuse. [Ohne Ort]. [Ohne Verlag]. 2007. S.1047–53.
43 Spiegel Online: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,658515,00.html Brown feuert Mitarbeiter: Britischer Drogenbeauftragter nennt LSD harmloser als Tabak. 31. Oktober 2009
44 David J. Nutt, Leslie A. King & Lawrence D. Phillips. Drug harms in the UK: a multicriteria decision analysis. [Ohne Ort]. [Ohne Verlag]. 2010. S.1558–65.
45 Imperial College London: http://www.sciencedaily.com/releases/2010/11/101101162138.htm Alcohol „Most Harmful Drug“, According to Multicriteria Analysis. In: ScienceDaily. 1. November 2010
46 http://www.easl.eu/assets/application/files/f1eac1031dc66cd_file.pdf Drug harms in the UK: a multicriteria decision analysis (PDF; 349 kB) – EASL – European Association for the Study of the Liver
47 Kate Kelland: http://uk.reuters.com/article/idUKTRE6A000O20101101 Drug experts say alcohol worse than crack or heroin. In: Reuters. 1. November 2010
48 Spiegel Online: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,726432,00.html Drogen-Ranking: Alkohol gefährdet Gesellschaft mehr als Heroin. 1. November 2010
49 NHS Choices: http://www.nhs.uk/news/2010/11November/Pages/study-compares-drug-harms.aspx Study compares drug harms. 1. November 2010
50 http://www.bzga.de/?uid=1ce2c0ad175dc823ca01ac649839b7f6&id=medien&sid=69&idx=32 Alkohol – Basisinformation – Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
51 http://www.suchtmittel.de/info/heroin/ Heroin – suchtmittel.de
52 http://www.drogenberatung-rheine.de/_htm/_drugs/heroin.htm Heroin – Drogenberatung Rheine
53 http://www.suchtmittel.de/info/alkoholsucht/000610.php Alkoholvergiftung – suchtmittel.de
54 http://www.krebsinformation.de/themen/risiken/alkohol.php Alkohol: Risikofaktor für Krebs – Deutsches Krebsforschungszentrum – Krebsinformationsdienst
55 http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/krebs/news/tumore-jeder-zehnte-krebsfall-ist-alkoholbedingt_aid_616405.html Tumore: Jeder zehnte Krebsfall ist alkoholbedingt – FOCUS Online
56 http://www.deutscheweinakademie.de/index.php?id=381 Alkohol und Krebs – ein heikles Thema – Deutsche Weinakademie
57 http://www.n-tv.de/wissen/Fakten_und_Mythen/Nikotin-ist-eine-starke-Droge-article9830271.html Raucher haben viele Ausreden: Nikotin ist eine starke Droge – n-tv.de
58 http://www.lungenaerzte-im-netz.de/lin/show.php3?id=41&nodeid= Auswirkungen des Rauchens – Lungenärzte im Netz
59 http://www.dkfz.de/de/rauchertelefon/Zusatzstoffe.html Giftgemisch Tabakrauch – Deutsches Krebsforschungszentrum
60 http://www.krebsgesellschaft.de/rauchen_rauchenundgesundheit,1051.html Die gesundheitlichen Folgen des Rauchens – Deutsche Krebsgesellschaft
61 http://www.sciencedaily.com/releases/2013/08/130819185302.htm LSD and Other Psychedelics Not Linked With Mental Health Problems, Analysis Suggests – ScienceDaily
62 http://www.sueddeutsche.de/wissen/cannabis-und-krebs-ein-joint-ist-so-schaedlich-wie-zigaretten-1.286684 Cannabis und Krebs – Ein Joint ist so schädlich wie 20 Zigaretten – Süddeutsche Zeitung
63 http://www.bist-du-staerker-als-alkohol.de/fileadmin/images/pdf/NaToll_Alkohol_gesamt.pdf Alkohol-Level-Tabelle – Bist Du stärker als Alkohol? – Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
64 http://www.fasworld.de/home.html Das fetale Alkoholsyndrom – FASworld Deutschland
65 http://www.schwanger-in-bayern.de/schwangerenberatung/themen/gesundheit/schwangerschaft-illegale-drogen.html Schwangerschaft + illegale Drogen – Staatlich anerkannte Beratungsstellen für Schwangerschaftsfragen an Landratsämtern in Bayern
66 http://www.suchtmittel.de/info/sucht/000228.php Abhängigkeit – suchtmittel.de
67 http://www.time4teen.de/content.php?nav1=2&nav2=6&nav3=60&nav4=8 Eine Explosion mit fatalen Wirkungen – time4teen.de
68 http://www.time4teen.de/content.php?nav1=2&nav2=6&nav3=60&nav4=3 Der erste Kick ist der Anfang vom Ende – time4teen.de
69 http://www.bag.admin.ch/aktuell/00718/01220/index.html?lang=de&msg-id=4057 Rauchen schadet – Bundesamt für Gesundheit
70 http://www.fwu.de/db-bm/record.phtml?idnr=FWU-04231732&config=fwu Crack – die Teufelsdroge – Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht
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73 http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13682584.html Der Drogenkrieg ist verloren – Der Spiegel (14/1992)
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75 http://www.guardian.co.uk/uk/2005/jul/05/drugsandalcohol.freedomofinformation Revealed: how drugs war failed – The Guardian
76 http://english.pravda.ru/opinion/columnists/07-04-2010/112906-war_drugs-0/ The War on Drugs Is Lost – Prawda Online
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78 http://www.cato.org/pub_display.php?pub_id=10080 Drug Decriminalization in Portugal: Lessons for Creating Fair and Successful Drug Policies – Cato Institute
79 http://kar.kent.ac.uk/13325/ The effects of the decriminalization of drug use in Portugal – University of Kent
80 Hughes, C.E. & Stevens, A.. What Can We Learn From The Portuguese Decriminalization of Illicit Drugs?. In: The British Journal of Criminology 50. Nr: 6. 2010. S.999-1022.
81 http://www.health.govt.nz/our-work/regulation-health-and-disability-system/psychoactive-substances Psychoactive substances – Ministry of Health of New Zealand
82 http://www.economist.com/news/leaders/21583270-new-zealands-plan-regulate-designer-drugs-better-trying-ban-them-and-failing-new Legal highs: A new prescription – The Economist
83 http://www.newscientist.com/article/dn23703-new-zealand-law-permits-low-risk-designer-drugs.html New Zealand law permits 'low risk' designer drugs – New Scientist
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85 http://www.cbsnews.com/news/new-zealands-designer-drug-law-draws-global-interest/ New Zealand's designer drug law draws global interest – CBS News
86 http://www.huffingtonpost.com/avinash-tharoor/new-zealand-drug-laws_b_4019402.html 5 Things We Can Learn From New Zealand's Innovative Law to Regulate New Drugs – Huffington Post
87 http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/amerika/uruguay-marihuana-anbau-und-handel-legalisiert-12925319.html Anbau von Marihuana wird erlaubt – Frankfurter Allgemeine Zeitung
88 http://www.nzz.ch/aktuell/international/auslandnachrichten/uruguay-startet-sein-experiment-1.18296317 Regulierung von Cannabis – Uruguay startet sein Experiment – Neue Zürcher Zeitung
89 http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-12/uruguay-legalisiert-cannabis Uruguay legalisiert Verkauf und Produktion von Cannabis – Zeit Online
90 http://www.reuters.com/article/2014/05/07/us-uruguay-marijuana-idUSBREA460JR20140507 Uruguay says legal marijuana to be good and cheap – Reuters
91 http://www.sueddeutsche.de/panorama/cannabis-in-uruguay-ein-gramm-fuer-weniger-als-cent-1.1949407 Cannabis in Uruguay – Ein Gramm für weniger als 70 Cent – Süddeutsche Zeitung
92 http://edition.cnn.com/2014/05/06/world/americas/uruguay-marijuana-rules/ New rules in Uruguay create a legal marijuana market – CNN International
93 http://www.nytimes.com/2011/06/17/opinion/17carter.html?_r=3 Call Off the Global Drug War – New York Times
94 http://www.heise.de/tp/artikel/34/34971/1.html Jimmy Carter sieht "War on Drugs" gescheitert – Heise Telepolis
95 http://www.globalcommissionondrugs.org/Report Global Commission on Drug Policy: Report – Global Commission on Drug Policy
96 http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2011/06/02/International/Krieg-gegen-Drogen-ist-verloren «Krieg gegen Drogen ist verloren» – SF Tagesschau
97 http://www.taz.de/1/zukunft/konsum/artikel/1/krieg-gegen-die-drogen-ist-gescheitert/ Schelte von internationaler Prominenz: Krieg gegen die Drogen ist gescheitert – taz.de
98 http://www.lse.ac.uk/IDEAS/publications/reports/pdf/LSE-IDEAS-DRUGS-REPORT-FINAL-WEB.pdf Ending the Drug Wars – Report of the LSE Expert Group on the Economics of Drug Policy – London School of Economics and Political Science
99 http://www.huffingtonpost.com/2014/05/06/end-drug-war_n_5275078.html End The War On Drugs, Say Nobel Prize-Winning Economists – Huffington Post
100 http://www.aljazeera.com/news/europe/2014/05/global-war-drugs-failure-lse-nobel-prize-201456212727317668.html Global drugs war a 'billion-dollar failure' – Al Jazeera
101 http://www.cbc.ca/news/business/war-on-drugs-a-global-failure-london-school-of-economics-says-1.2636263 War on drugs a global failure, London School of Economics says – CBC News
102 http://www.thedailybeast.com/articles/2014/05/05/economists-slam-the-war-on-drugs-in-a-new-lse-report.html Economists Slam the War on Drugs in a New London School of Economics Report – The Daily Beast
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Droge

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