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Zitat: kurier.at 06.09.2018

"Zum Welttag der Suizidprävention setzt sich Österreichs wichtigste Helpline für Kinder und Jugendliche für ein verstärktes Bewusstsein ein. [...]"

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Quelle: kurier.at 06.09.2018

Zitat: derstandard.at 27. Februar 2018, 07:57

"Rund 50 Prozent aller Flüchtlinge in Österreich sind traumatisiert, Kinder 15-mal häufiger als ihre einheimischen Altersgenossen. An Therapieangeboten aber mangelt es [...]"

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Quelle: derstandard.at 27. Februar 2018, 07:57

Wien (OTS) - Dr. Peter Stippl, Präsident des Österreichischen Bundesverbandes für Psychotherapie (ÖBVP) warnt vor der amerikanischen Serie "Tote Mädchen lügen nicht" ("13 Reasons Why“, im Original), die Suizid zum zentralen Thema hat. Bereits von mehreren KollegInnen, die mit suizidal gefährdeten Kindern arbeiten, die in ihren suizidalen Gedanken auf den Inhalt der Serie Bezug genommen haben, wurde Stippl darauf hin angesprochen.

"Tote Mädchen lügen nicht" erzählt die Geschichte des Selbstmords der Schülerin Hannah an einer amerikanischen Highschool. Quasi als „Vermächtnis“ hinterlässt sie Videoaufnahmen in denen sie ihre Geschichte erzählt und 13 Personen/Situationen als Gründe für ihren Suizid benennt. Auch in Österreich ist die amerikanische Serie in der Altersgruppe der 14 – 17-Jährigen inzwischen bekannt und kann per Abonnement sogar über die mobile Nextflix-App am Smartphone gesehen werden.

„Problematisch sei an der Serie, dass das Thema Suizid darin als Weg aus einer schwierigen Situation dargestellt wird“, so Peter Stippl. Es gibt keinen Grund für Suizid!

Eltern und Erziehungsberechtigte sollten sich unbedingt dafür interessieren, welche Inhalte Ihre Kinder im Internet abrufen und das Gespräch darüber suchen. In diesem aktuellen Fall sollten die Erwachsenen hellhörig werden, wenn gerade diese Serie zum Lieblingsprogramm des Nachwuchses wird.

Stippl ruft in diesem Zusammenhang die österreichischen Suizidzahlen in Erinnerung: Die Zahl der Suizidfälle war im letzten vorliegenden Untersuchungsjahr mehr als zweieinhalb Mal so hoch wie jene der Verkehrstoten (siehe BMGF „Suizid und Suizidprävention in Österreich. Bericht 2016). In der Altersgruppe der 15-19–Jährigen beenden 60-70 Kinder und Jugendliche pro Jahr durch Suizid ihr Leben. Wichtig ist die Vermittlung, dass es kein Problem gibt, dass nicht lösbar wäre! In Notsituationen sollte man sich unbedingt jemandem anvertrauen, seien das Eltern, Psychotherapeuten oder einer der Notfall-Hotlines wie z. ...
Quelle: OTS0116, 17. Juli 2017, 17:23

"Neue Broschüre für PädagogInnen
"[...] Mobbing hat viele Formen, psychische und physische Gewalt, sowie das Ausgrenzen und bloß stellen mittels digitaler Medien (Cybermobbing). Die Auswirkungen auf betroffenen Kinder und Jugendliche sind drastisch. Junge Menschen leiden, oft bis ins Erwachsenenalter, an Angststörungen, Depressionen, sozialer Isolation bis hin zu Suizid(-gedanken). Laut OECD Studie ist der Anteil an gemobbten SchülerInnen in Österreich erschreckend hoch. Bei einer Befragung von Rat auf Draht gab die Hälfte der SchülerInnen an, Mobbing bereits einmal erlebt zu haben [...]

Über die Broschüre

Die Kinder- und Jugendanwaltschaft hat im Auftrag der Stadt Wien und in Vernetzung mit ExpertInnen (Stadtschulrat Wien, Verein together, Wiener Polizei, Verein Poika, Saferinternet, Verein Samara, Verein Selbstlaut, Männerberatung Wien) einen Handlungsleitfaden entwickelt, der PädagogInnen wichtige Skills im Umgang mit Mobbing vermittelt. Die Broschüre informiert über Fortbildungsangebote, liefert Literatur und Arbeitsmaterialien zu dem Thema und bietet konkrete Maßnahmen gegen Mobbing im Schulalltag [...]

Die gesamten Informationen finden Sie unter folgendem Link: ...
Quelle: Rathauskorrespondenz vom 1.11.2016

""Wir müssen die Suizidprävention bei Kindern und Jugendlichen vorantreiben", so Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser anlässlich des Welttages der Suizidprävention am 10. September. Suizid ist die zweithäufigste Todesursache bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. In der Altersgruppe der 15- bis 19-Jährigen zeigte sich in den Jahren 2013-2014 wieder ein leichter Anstieg.

"Das Medium Internet ist für Kinder und Jugendliche oftmals die erste Anlaufstelle bei derartigen Gedanken", erklärt die Gesundheitsministerin und hebt die Wichtigkeit von Beratungsangeboten im Internet hervor. Der aktuelle Bericht zu Suizid und Suizidprävention in Österreich (2015) beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Bedeutung des Internets für die Suizidprävention. [...]"

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Quelle: RSS Feed: BMG aktuelle Meldungen 08.09.2016

"Eine Onlinebefragung an Schulen in vier Bundesländern zeigt hohe Prävalenzraten in Bezug auf Depression, selbstverletzendes Verhalten und Suizidalität österreichischer Jugendlicher. Im kommenden Jahr soll ein Präventionsmodell als Pilot in Tirol gestartet werden. [...]"

Volkmar Weilguni, Ärzte Woche 49/2015
© 2015 Springer-Verlag GmbH

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Quelle: springermedizin.at-Newsletter 03.12.2015


Zitat derstandard.at Fabian Kretschmer, 3. Juni 2013, 07:43

"In der Wiener Boje werden traumatisierte Kinder behandelt - Ihre Therapeuten haben sich der Individualpsychologie von Alfred Adler verschrieben

Zwischen Malefiz, Dinosauriern und mittelalterlichen Ritterburgen kommen oft sehr tragische Geschichten ans Tageslicht. In der Boje, einem Wiener Ambulatorium für Kinder und Jugendliche, schauen die Therapieräume wie Kindergärten aus. "Auch Feuerwehrautos und Puppenhäuser dürfen in keinem Zimmer fehlen", sagt Regina Rüsch und deutet auf eine Ecke des Raums, in der sich Spielzeugkisten stapeln. Die Geschäftsführerin der Boje weiß, dass viele Kinder bloß im Spielerischen ausdrücken können, was ihnen wiederfahren ist.

Manchmal ist das Erfahrene derart traumatisierend, dass die Kinder es so sehr verdrängt haben, dass sie selbst nicht mehr genau wissen, was passiert ist. Ein kleines Mädchen etwa, das bei Rüsch in Behandlung war, spielte immer wieder Tierbegräbnisse nach - mit Zebras, Elefanten und Giraffen. Nach und nach kristallisierte sich heraus: Mit dem toten Zebra meinte sie ihre Mutter. Diese war vom eigenen Vater umgebracht worden. " Da muss man gut überlegen, wann man die Achse zum Eigenen führt", sagt Rüsch. Das Erfahrene genau zu benennen ist die Grundlage für die weitere Therapie.

Große Herausforderungen

Mehr als ein Drittel der Kinder in der Boje haben Eltern- oder Geschwisterteile verloren - durch Suizid, Unfall, Mord oder Krankheit. Andere wurden missbraucht oder haben eine traumatische Flucht hinter sich. In letzter Zeit geben Eltern ihre Kinder auch vermehrt präventiv in Behandlung, wenn etwa ein naher Angehöriger schwer an Krebs erkrankt ist und nicht mehr lange zu leben hat.

Vor große Herausforderungen stellen Regina Rüsch auch problematische Scheidungsfälle. Waren die Eltern vormals schützender Halt, muss die Therapeutin das Kind im Extremfall vor den eigenen Eltern schützen. Wenn diese etwa versuchen, es gegenseitig ...
Quelle: Fabian Kretschmer, DER STANDARD, 3.6.2013

Deutschland: "Wegen einer deutlich erhöhten Suizidrate türkischstämmiger junger Frauen und Mädchen fordert die Psychiaterin Meryam Schouler-Ocak mehr kulturspezifische Beratungen.
2004 habe die Auswertung einer Statistik über Todesursachen erstmals gezeigt, dass türkischstämmige junge Frauen besonders gefährdet seien, sagte die Oberärztin der Berliner Charité und des St. Hedwig-Krankenhauses. Die Gründe dafür lägen vor allem in nicht bewältigten kulturellen Unterschieden.

Junge Frauen und Mädchen kämen häufig nicht mit den gegensätzlichen Wertewelten ihrer Eltern und der einheimischer Jugendlicher zurecht, erläuterte Schouler-Ocak. Sie hätten Probleme mit strengen Verboten ihrer Eltern, mit der eigenen Identität, Verheiratung oder Sexualität. Auch die Beweggründe suizidgefährdeter Frauen mittleren Alters hätten sie und ihr Team untersucht. Dabei gehe es häufig um wirtschaftliche Zwänge, Untreue des Partners oder häusliche Gewalt. Ältere Frauen vereinsamten zunehmend und fühlten sich als Verlierer der Migration.

In einem dreijährigen vom Bundesforschungsministerium geförderten Projekt habe das Team außerdem Vorschläge für Beratungsmethoden entwickelt, erläuterte die Psychotherapeutin. Viele Einrichtungen und Städte warteten bereits auf Ergebnisse, weil auch sie mittlerweile einen großen Bedarf sähen. In Berlin seien 220 Ärzte, Lehrer und Mitarbeiter von Beratungsstellen geschult worden. Zudem habe es bereits eine Aufklärungskampagne und eine Hotline gegeben. Diese habe den dringenden Bedarf für Beratungsangebote bestätigt.

Wichtig sei es, Informationskampagnen zu entwickeln, forderte Schouler-Ocak, deren Familie ebenfalls aus der Türkei stammt, denn die meisten türkischstämmigen Frauen wüssten schlicht nicht, wo und wie sie Hilfe und Beratung bekommen könnten. Dabei müsse berücksichtigt werden, dass Suizid und psychische Probleme in türkischen Familien noch viel mehr als in deutschen ein Tabuthema seien: "Es gilt, dass schambesetzte Probleme zuerst und am besten nur in der Familie besprochen werden. ...
Quelle: www.3sat.de/page/?source=/nano/medizin/157467/index.html 19.10.2011

Wien (OTS) - Als PsychotherapeutInnen wissen wir um die verheerenden Folgen von Vertreibung, Krieg und Inhaftierung. Neue Befunde zeigen, wie sich derartige Traumatisierungen auf den Einzelnen auswirken. Am Beispiel Kosovo heute: Über 40% der ab 15-jährigen leiden an Depressionen, 22% der Bevölkerung leiden an posttraumatischen Belastungsstörungen, psychische Erkrankungen verursachen im Kosovo rund 30% der Arbeitsunfähigkeit, die Suizidrate ist im internationalen Vergleich sehr hoch.* Zerrüttete Familien, Sucht, Gewalt und die Verrohung der betroffenen Gesellschaften sind mögliche Folgen der schrecklichen Erfahrung von Ohnmacht, Hilflosigkeit und Angst durch Flucht, Krieg und Inhaftierung.
Besonders die seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen ist unter traumatisierenden Bedingungen in Gefahr.

Nun soll das Asylgesetz in Österreich neuerlich verschärft werden.
Dazu können und dürfen wir nicht schweigen! Menschen, denen keinerlei Rechtsbruch vorgeworfen wird, sollen nunmehr bis zu 18 Monate - früher lag die Höchstgrenze bei 10 Monaten - in Schubhaft gehalten werden. Das gälte nun auch verstärkt für 16- bis 18-jährige jugendliche Flüchtlinge, für die man davor bevorzugt Unterbringungsmöglichkeiten außerhalb der Inhaftierung gesucht hat!
Die Schubhaft für junge Kinder wird nun nicht mehr von der Behörde angeordnet. Stattdessen "dürfen" Eltern ihre Kinder mit in Schubhaft nehmen, nützen sie diese "freiwillige" Möglichkeit nicht, werden die Kinder von ihren Eltern getrennt und den Eltern wird die Obsorge für ihre Kinder entzogen!

Auch das Bleiberecht für AusländerInnen soll neuerdings zu noch größerer Unsicherheit führen. Während die Ausländerfeindlichkeit seit Jahren spürbar und in Angst erregendem Ausmaß zunimmt und bei jedem Wahlkampf weiter geschürt wird, sollen die neuen Gesetze die Zwei-Klassengesellschaft nochmals zementieren. Anstatt die neuen MitbürgerInnen wohlwollend zu akzeptieren und ihnen einen sicheren Rahmen für ihre neue ...
Quelle: OTS0101: Österreichischer Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP) 21.02.2011

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