PsychotherapeutInnenAmmar Yvonne




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Interview von Yvonne Ammar

F: Welche KlientInnen sind bei Ihnen in der Psychotherapie besonders gut aufgehoben?

Menschen mit Depressionen, depressiven Verstimmungen, Antriebslosigkeit, sowie Menschen die es mit anderen nicht so einfach haben und geren daran etwas ändern wollen.

Zu den Themen:
- mit Konflikten in der Beziehung bzw.mit anderen Menschen

- mit nicht handhabbaren Aggressionen.

- mit Ängsten – Panikattacken – Sozialphobien – Persönlichkeitsstörungen -
Psychosomatik – Depressionen

- mit Arbeitsüberlastung – Burnout - Arbeitslosigkeit – Stress.

- mit Konflikten in Verbindung mit Interkulturellen Themen.

- mit Energieverlust, Schuldgefühlen, der Neigung leicht zu weinen, dem Gefühl
der Unzulänglichkeit, dem Verlust von Selbstvertrauen, dem nächtlichen oder
täglichen Grübeln und damit verbunden Schlafstörungen.

- die sich neuorientieren wollen, sich selbsterfahren wollen oder eine spirituelle
Begleitung auf Ihrem Weg wollen.


F: Welche KlientInnen sollten eher NICHT zu Ihnen in Psychotherapie kommen?

Menschen, die nicht motiviert sind für eine Therapie.
Mensch, die ich privat kenne, sie dürfen, können, sollen mich weiterempfehlen.
Danke


F: Wie kamen Sie zur Psychotherapie?

Ich hatte 2004 gekündigt, weil mir die Arbeit damals keinen Sinn mehr gab. Während meiner Arbeitslosigkeit verlor ich ein wenig den Halt in meinem Leben und erkannte die Wichtigkeit von Arbeit und Psychotherapie. Ich hatte mich schon länger für eine Ausbildung im beratenden/therapeutischen Bereich interessiert. Bevor ich aber die Ausbildung als Psychotherapeutin begann, habe ich selbst Psychotherapie gebraucht. Ich stellte fest, wie wertvoll und sinngebend diese Gespräche sind. Ich würde mir wünschen, wenn auch andere den Sinn bzw. den Wert von Psychotherapie erkennen würden, davon profitieren könnten und ihr Leben so besser in den Griff bekämen.

F: Arbeiten Sie auch mit BerufskollegInnen oder mit ProfessionistInnen aus anderen Berufsgruppen zusammen?

Ja, mit KollgeInnen anderer psychotherapeutischer Schulen, KollegInnen der Kunsttherapie, MedizinerInnen, Shiatsu-PraktikerInnen, etc.

F: Bieten Sie auch selbst Veranstaltungen an (Seminare, Workshops, Gruppen, Vorträge usw.)?

Gruppentherapie ab 8.4.2016 und ab 23.9.2016 - je 10 Termine
Gruppe für Menschen mit Depressionen und Ängsten - zur Aktivierung bei leichten, mittleren und schweren Depressionen und allen Arten der Angst.
Gruppengröße bis 8 Personen. Anmeldung ist ab sofort möglich!
Genaueres entnehmen Sie dem Folder.
Ich freue mich auf Ihr Kommen!


F: Welches Ziel wollen Sie in Ihrem Beruf noch erreichen?

Ich möchte Menschen in schwierigen Problemlagen und Krisen als Psychotherapeutin zur Seite stehen.

F: Was bedeutet für Sie Glück?

... mit mir selbst zufrieden zu sein!

F: Wenn Sie die berühmte "Gute Fee" nach drei Wünschen fragen würde, welche würden Sie äußern?

...dass die Dinge die ich angehe, weiterhin so gut laufen..
Danke!


F: Welche drei Gegenstände würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?

meinen Mann (Er ist zwar kein Gegenstand. Allerdings könnte ich Ihn vorher in eine Vase verzaubern und so mitnehmen.)

eine Wasserquelle

Körner zum Anbauen von Gemüse.


F: Was ist Ihr Lebensmotto?

... alles ist ein Prozess.

F: Welche wichtige Frage haben Sie in diesem Interview vermisst?

keine

Fach-Interview von Yvonne Ammar

F: Was ist Integrative Therapie?

Die Integrative Therapie ist ein ganzheitlicher und differenzieller Ansatz zur Behandlung von psychisch leidenden Personen. Neben einem verbalen Austausch kommen auch Ansätze nonverbaler Kommunikation, sowie kreative Methoden, Techniken und Medien zum Einsatz.

Das Ziel ist Heilungs- und Entwicklungsprozesse bei psychischen, psychosomatischen und psychosozialen Erkrankungen in Gang zu setzen, Besserungen von seelischen Leidenzuständen zu erwirken sowie die Beseitigung von Krankheitssymptomen zu erreichen.
Die Neuorganisation des Denkens, Erlebens und Verhaltens des Patienten wird mittels therapeutischen Kontakts und Beziehung unter Bearbeitung aktueller Lebensprobleme, sozialer Netzwerksituationen sowie unbewusster Konflikte unter Einbezug neuester neurowissenschaftlicher Erkenntnisse angestrebt.


F: Was ist der Unterschied zwischen Beratung und Therapie?

Grundsätzlich sind die Grenzen in der Psychotherapie und Beratung fließend.
Ein Beratungsgespräch kann von seiner methodischen Herangehensweise und vom Ablauf her häufig nicht von einem Therapiegespräch unterschieden werden.
Der Unterschied ergibt sich aus dem Kontext und der Zielsetzung.
Beratung deckt eher den präventiven Bereich ab. Sie kann durch gezielte Hinführung zu Lösungen Hilfestellungen geben.
Hat sich herausgestellt, dass eine Störung mit Krankheitswert vorliegt, dann ist eine eher kurative, d.h. heilende Maßnahme, wie eine Psychotherapie erforderlich.


F: Was ist der Unterschied zwischen PsychologInnen, PsychotherapeutInnen und FachärztInnen für Psychiatrie?

PsychologIn: Abgeschlossenes Studium der Psychologie
Sie dürfen nach wissenschaftlichen Erkenntnissen
psychologisch beraten und psychologische Tests
anwenden.

PsychiaterIn: Abgeschlossenes Studium der Medizin und in der
Folge eine Facharztausbildung als Psychiater/
Neurologe
Sie dürfen Menschen mit schweren und schwersten
psychischen Problemen behandeln und Medikamente
verschreiben.

PsychotherapeutIn: Ausbildung zur PsychotherapeutIn
Behandelt leichte bis sehr schwerwiegende psychische
Probleme, in Ergänzung mit einer medikamentösen
Therapie, die mit Psychiatern appliziert wurde.
Aber auch Personen, die keine erkennbaren
psychischen Auffälligkeiten haben, welche aber von
einer intensiven Selbsterfahrung profitieren.


F: Was bedeutet Selbsterfahrung?

Selbsterfahrung wird vorrangig im Zuge einer Therapieausbildung durchgeführt.
Durch das Reflektieren bekommt der Mensch, einen besseren Zugang zu sich selbst und der eigenen Gefühlswelt. Durch das Auseinandersetzten mit sich selbst kann der Mensch sein Verhalten besser verstehen lernen. Infolge ist es dann auch möglich, den anderen besser zu verstehen und sein Verhalten besser nachzuvollziehen. Ein besseres Miteinander wird so möglich.
Ich meine, dass es für alle Menschen ein Gewinn wäre, sich selbst und den anderen besser zu verstehen, nicht nur für jene, die eine Therapieausbildung machen.






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